Samstag, 16. Dezember 2017

Neues Pferd im Stall


Nach einem Diebstahl, mögen ihm die Händ abfallen, musste für mein Mädchen etwas neues her. Nach langem Suchen haben wir uns für ein Conway Urban S 501 entschieden.
Da es das, so wie wir es haben wollten, aber nicht von der Stange gab, war mal wieder der Schrauber gefragt.
Licht mit Nabendynamo, Schutzbleche, Gepäckträger und Ständer waren die Details, die nachgerüstet werden wollten.
Nach Jahren habe ich damit mal wieder ein Laufrad eingespeicht und ich muss sagen: es hat geklappt! :-)
Der Rest war Routine.
Wobei ich sagen muss, Conway hat für die Verlegung der Lichtkabel mitgedacht und an den richtigen Stellen Bohrungen gemacht, um das Kabel durch Rahmen und Gabel zu legen! 1+ mit Sternchen!












Sonntag, 10. Dezember 2017

Winterzeit = Schrauberzeit = Facelifting

Ich wollte ja eigentlich keinen Carbonlenker, aber einem "geschenkten" Barsch schaut man nicht in die Augen!
Also habe ich mich dazu durchgerungen die Lenker-Vorbaueinheit  doch zu montieren. :-)
Das Duchführen der Züge war schon etwas Fummelei, aber alles in allem gut machbar!
Die Halterung für das Etrex 35 ist mal wieder Eigenbau und besteht aus der original Lenkerhalterung und einer 5 mm Aluschiene, die an die vorhandenen Befestigungspunkte am Lenker geschraubt ist
Die erste Ausfahrt zeigte schon, dass er doch recht komfortabel ist was die Oberlenkerposition angeht! Ob wir aber dauerhaft Freunde werden, muss ich erst noch richtig erfahren! :-)





Freitag, 15. September 2017

Blombergrunde

Schöne Runde über zwei kleine Berge. Der Kaiserschmarrn im Berggasthof Blomberghaus ist nicht zu empfehlen! Auf dem Abstieg vom Heiglkopf wird auf der Weide vor Hütehunden gewarnt! Gesehen haben wir keine. Anschließend noch ein kleiner Abtstecher nach Bad Tölz.








Dienstag, 12. September 2017

Montag, 11. September 2017

Zur Gartner Alm

Die Gartnerwand
Nach einer Woche Training haben wir unserer 13 Jahre alten Hündin heute ein Aufgabe gestellt.
Die Gartner Alm sollte bezwungen werden.
Schon der Einstieg ins Auto lies hoffen, denn die Rampe die in den Kofferraum führte, wurde nur widerwillig genutzt! :-)
Los ging es in Leermoos, kurz auf Asphalt Richtung Höhenweg und auf selbigen bis Untergarten.
Im Gartner Tal dann den gleichnamigen Bach überquert und auf einem rutschigen Pfad hoch zur Alm.
Man merkte dem Hund schon an, dass es ihm hier mehr Spaß machte zu laufen als auf den breiten Wegen. Die alte Dame machte zwar langsam aber stetig und gut gelaunt Höhenmeter um Höhenmeter! Sogar zum Spielen wurde aufgefordert. Je oller, je doller!
Zugspitze
An der Hütte angekommen wurde sie dann schlagartig langsamer. Nicht weil sie nicht mehr konnte, nein da standen Kühe, und alle auf einem Haufen. Das war gemein, alle auf Eine! :-)
Aber an der Leine meisterte sie diese Herausforderung mit Bravour und fast stoischer Gelassenheit! Nur ganz Neugierige wurden argwöhnisch beobachtet!
Der Rückweg verlief erst auf dem Fahrweg und später auf steilen Pfaden zurück zum Höhenweg. Zwischendrin wurde noch mit einem Esel ein Wettrennen veranstaltet, welches Unentschieden endete.
Ganzschön faltig
Das Lustige war, die Schafe die mit dem Esel auf der Weide standen, hatten sich selbigen wohl als Leittier ausgesucht, denn sie kamen alle laut blökend hinterher gerannt. Dem Hund war es egal, nur als ich die Schafe streichelte, wurde mal kurz bescheid gegeben.
Denn das erste Hundegebot sagt: Du sollst keine anderen Tiere streicheln neben mir!
Den Höhenweg weiter folgend ging es dann zum Ausgangspunkt zurück.
Fazit: 3 Stunden, knapp 13 Kilometer und 500 Höhehmeter gehen auch mit 13 Jahren noch! :-)
Jetzt sitzt sie hier vor mir, vollgefressen und mit Spielzeug im Maul! :-)

Freitag, 8. September 2017

812 Hoher Gang, Grünsteinscharte, 29 Hölltörl, Montanwanderweg

Heute habe ich mal beide Mädels zu Hause gelassen. Ich hatte hier noch etwas auf der To-do-Liste stehen. Die Grünsteinscharte!
Also habe ich mich heute morgen auf den Weg gemacht, um einen Haken dran zu machen.
Los gings am Parkplatz Zentrum in Ehrwald. Vorbei am Mühlenbach zum Abzweig, der zum Hohen Gang führt. Recht frisch war es noch, aber schon kurz nach dem Abzweig änderte die Topograhie mein Kälteempfinden schlagartig! Die ersten unregelmäßigen Treppenstufen forderten die ersten Schweißdrüsen auf, sofort die Produktion aufzunehmen -
wohlwissend, dass Sie bis zum Sebensee Schwerstarbeit zu verichten hatten. Der Ansteig führt im unteren Teil steil durch den Wald. Nach einem Geröllfeld etwa in Höhe der Coburger Bank kommen einige Stellen, die seilversichert sind. Hier muss man schon wissen, wo man seine Füsse hinsetzt, und schwindelfrei sollte man auch sein!
Die letzten Meter zum Sebensee velaufen etwas Berg ab und durch lichten Wald.
Es hat schon was, alleine an diesem See zu sein! Deshalb lohnt sich ein früher Aufbruch auf jeden Fall!
Der weitere Weg führte mich zur Coburger Hütte am Drachensee vorbei Richtung Tajatörl. Bis zum Abzweig Grünsteinscharte war mir der Weg bekannt und unschwierig zu gehen. Das änderte sich aber hier. Ich wählte den westlichen Abzweig, was eine "schlechte Wahl" war! Erst ging es über Grass und Steine steil Berg ab, um dann in einem Geröllfeld rauf zur Scharte zu kraxeln. Das war
nicht ohne.
Was der Aufstieg versprach konnte der Abstieg halten.
Bis zu dem Abzweig, der südwestlich weiterführt, ging es immer schön durch Geröll Berg ab. Nach dem Abzweig, der nur eine Trittspur ist und auch kaum markiert ist, ging es weiter durch Geröllfelder. Verpasst man den Weg, muss man ein paar Höhenmeter mehr machen! Aber was macht das schon. Zu dieser Jahreszeit nicht viel, aber im Sommer sind ein paar Höhenmeter in der  Hölle eine echte Qual. In der Hölle steht zur Mittagszeit die Sonne drin und das ohne jeglichen Schatten.
Ich war auf jeden Fall froh, ihn gefunden zu haben.

Der Anstieg zieht einem die letzten Körner aus den Beinen und ich war froh als ich oben war!
Der Abstieg zum Marienbergjoch ist dagegen eine Wohltat!
Mein weiterer Weg führte mich über den Montanwanderweg, den ich bisher nur in die andere Richtung kannte. Bis zum Schachtkopf führt er im leichten auf und ab ohne groß Höhe zu verlieren durch Wald und quert einige Geröllfelder.
Ab dem Schachtkopf geht es richtig steil runter und das über Wurzeln und glatte Steine. Also kein Terrain um unkonzentriert zu sein.
Die letzten Kilometer führen auf dem Panoramaweg zwischen Biberwier und Ehrwald in Richtung Ehrwald. Kurz vor dem Ziel durchquert man einen Lärchenwald, in dem man glaubt, hinter jedem Baum steht ein Elb oder Hobbit, aber es sind dann doch nur Kühe!
Nach knapp 26 Kilometern und etwas mehr als 1700 Höhenmetern war ich nach 6:45 reiner Gehzeit am Ziel.
Bilder zur Wanderung.


Donnerstag, 7. September 2017

Mittersee und Marienbergjoch

Da wir unserem Hund nicht mehr so lange Touren wandern können bleibt mehr Zeit zum Rad fahren!
Heute machten wir uns auf den Weg zum Mittersee.
Für mein Mädchen :-) sollte es nach langer MTB-Abstinenz eine kuze Runde werden.

Loisach
Über den Panoramaweg zwischen Ehrwald und Leermoos und dann den "Wachtersteig" ging es nach Biberwier.
Hier immer der Loisach folgend bis zum Mittersee.
Am Weissensee vorbei und dann Richtung Biberwier.
Hier trennten wir uns.
Ich wollt noch hoch zum Marienbergjoch. Der Anstieg ist im unteren Teil angenehm zu fahren . Kurz vor der Sunnalm (1700m) wird er aber richtig steil, ein Schild weisst hier 30 % Steigung aus, und durch den losen Untergrund richtig unangenehm zu fahren.
Die letzten 100 Höhenmeter sind aber noch unangenehmer, aber dafür gibts bei gutem Wetter eine schöne Aussicht.
Lärchenwald
Heute war es hier oben allerdings empfindlich kühl und windig! Also nichts wie runter.
Die letzen 300 Hm ging es über den Barbarasteig, der seit kurzem sogar ein offizieller MTB-Trail ist. Schwierigkeitsgrad S2 einzelne Stellen auch S3.
Dafür gibts den Daumen nach oben!
Der letzte Rest der Runde führte über den Panoramaweg Biberwier/Ehrwald und den Lärchenwald zurück nach Ehrwald.

32 Kilometer. 1200 Höhenmeter solten reichen!

Die Richtung in die es geht.
 Blick zurück

Marienbergjoch
Endlich legal! :-)


Im Lärchenwald