Mittwoch, 30. Dezember 2015

Letzte Ausfahrt Eifel

Heute musst ich nach Bad Neunahr, einer Freundin einen Gefallen tun.
Damit sich die Fahrt auch lohnt schnell den Renner in den Kofferraum geschmissen und ab nach Rentnertown!
Das Wetter sollte ja eigentlich ganz schön werden, darum entschied ich mich für den Renner.
Bis kurz hinter Bad Neuenahr war es auch so, aber schon in Königsfeld zog es sich zu und es wurde nebelig. Dazu gesellte sich auf der Höhe ein unangenehmer Gegenwind.
In Brenk waren es dann nur noch 4 Grad, aber zum Glück gings hier richtig steil den Berg hoch.
Oben angekommen entschied ich eine kürzere Runde als geplant zu fahren.
Denn Nebel und nur knapp 3 Grad machen keinen Spaß wenn man noch Richtung Hohe Acht
fahren will.
Also Rechts abgebogen und die Runde um 15 Kilometer gekürzt.
Von Kempenich ging es rauf nach Heckenbach, runter nach
Niederheckenbach  und wieder rauf nach Ramersbach und von hier
schön gemütlich Berg ab bis Ahrweiler.
Alles in allem eine schöne Runde, aber mit 63 Kilometern und knapp 1300 Höhenmetern nicht ohne.
Achso, kurz hinter Heckenbach kam dann auch wieder die Sonne raus. Die änderte aber nichts an der Temperatur oder steifen Brise.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Nach dem Kauf

ist vor dem Kauf!
Darum habe ich mir noch eine neue Sattelstütze für den Renner gegönnt.
Beim großen F wurde eine Ritchey Carbon WCS 1-Bolt für kleines Geld angeboten und da ich mir sowieso was neues kaufen wollte habe ich mal zugeschlagen.
Allerdings passt mein eingefahrener Sattel nicht auf die Stütze, weil die Klemmung nur für Runde Sattelstreben gemacht ist.
Aber zum Glück kann man sich ja für jedes Sattelgestell den passenden Adapter kaufen. Für knapp 8 Euro klappts auch mit dem Lieblingssattel. Bis das gute Teil da ist muss aber noch der etwas unbequemere Sattel herhalten. Ich werde es überleben! :-)
Also immer schön darauf achten, wenn Ihr diese Sattelstütze kauft was für einen Standard ihr habt!
Fizik Standard: 7x9,6 mm
Selle Italia Standard: 8x8,5 mm (neuere Modelle von Selle Italia haben Fizik-Standard!)
Ritchey Standard: 7x7 mm rund

Freitag, 2. Oktober 2015

Neue Hufe, Shamal Mille

Nach über 25000 Kilometer habe ich heute meine Nucleon Ultra in Ruhestand geschickt.
Ich hatte einfach kein gutes Gefühl mehr wenn ich mit den Laufrädern den Berg runter gefahren bin! Die Felgenflanken haben doch schon ein paar Verschleißerscheinungen.
Ich stand jetzt vor der Frage Carbon- oder Alulaufräder. Letztendlich habe ich mich für Alu entschieden.
Ich bin mehrere Carbonlaufräder Probe gefahren und war nie wirklich von der Bremsleistung überzeugt. Desweiteren wollte ich keine Schlauchreifen fahren und wenn man den Gewichtsvorteil von Carbonlaufrädern ausnutzen will, dann bleibt einem fast nicht anderes übrig als auf Felgen für Schlauchreifen umzusteigen. Carbonclincher sind in der Regel nicht wirklich leichter als gute Alulaufräder. Wenn man dann leicht Carbonclincher gefunden hat, kosten sie mehr als das Doppelte!
Zum guten Schluss habe ich mich für die Shamal Mille von Campagnolo entschieden. Warum? Weil sie gut aussehen, knapp unter 1400 Gramm wiegen und ich halt total auf Campa stehe! :-)
Durch die Beschichtung auf den Bremsflanken sollen die Laufräder auch immer schön dunkel bleiben und bei Trockenheit und Nässe immer nahezu die gleiche Bremsleistung haben. Vorausgesetzt man benutzt die blauen Bremsbeläge von Campagnolo.
Ich werde es ausprobieren, obwohl bei Regen fahr ich ja gar nicht! :-)



Donnerstag, 27. August 2015

Der Hohe Ifen

Böse Zungen behaupten, dass dies der meist bestiegene Gipfel im Kleinwalsertal ist.
Ich habe mich heute von der Auenhütte aus auf den Weg gemacht.
Ich behaupte mal 90% derer die ich heute am Berg getroffen habe, sind mit dem Ifenlift bis auf knapp 1600 Meter gefahren um dann weiter Richtung Hohen Ifen und Hahnenköpfle zu gehen.
Auf dem Pfad hinter der Liftstation war auf jeden Fall Betrieb wie in Köln auf der Hohe Straße. :-)
Zum Glück ging der Großteil der Wanderer Richtung Hahnenköpfle weiter. Am Abzweig zum Ifen wurde der Verkehr merklich weniger.
Den Geröllanstieg hoch kann man eigentlich nicht mehr so nennen. den der war quasi verdichtet. :-)
Auch die "Schlüsselstelle" war relativ einfach zu gehen, Eine Hand am Fels oder Seil benötigte man nur weil die Stufen so hoch waren, ansonsten keine Hexerei am Südanstieg. Der Rest bis zum Gipfel verläuft relativ einfach über den Grassrücken des Ifen.
Der Abstieg in Schwarzwasserbachtal war auch nicht viel schwieriger. Es ist zwar etwas steiler und rund 100 Meter Strecke sind mit in den Fels
verankerten Moniereisen und Stahlseil gesichert, aber auch das ist keine Hexerei.
Das Geröllstück im Abstieg ist um diese Jahreszeit auch so verdichtet, dass da nichts mehr rollt! :-)
Über das "Plateau" der Ifersguntenalpe ging es gemächlich Berg ab. Bis zur Schwarzwasserhütte war ich quasi alleine.
An der Schwarzwasserhütte änderte sich das allerdings.
Schnell ein alkoholfreies Weissbier genossen und ab zur Auenhütte.
Laut Karte sollte der Abstieg über einen Pfad stattfinden, aber in Wirklichkeit verläuft der auf einen fast 2 Meter breiten Weg. Dieser ist  zwar ziemlich unwegsam, und hat auch einige Treppenstufen , aber ein
Pfad sieht anders aus. Bis zur Melköde war auch einiges an Gefälle dabei, aber alles recht einfach zu laufen.
Der letzte Rest des Weges verläuft auf breitem Schotterweg bis zur Auenhütte.
Alles in allem eine schöne Wanderung mit einem fantastischen Ausblick vom Gipfel des Ifen, heute sogar bis zum Bodensee.
Aber eins ist klar! Eine einsame Wanderung ist was anderes, zumindest in dieser Jahreszeit!
Wer einen bergerfahrenen Hund hat kann diesen auf jeden Fall mitnehmen! Allerdings muss genug Flüssigkeit für das Tier mitgenommen werden. Wasser ist bis zur Ifengrundalpe Mangelware!

Sonntag, 23. August 2015

Großer Widderstein

Der höchste Berg im Kleinwalsertal stand heute auf dem Programm.
Allerdings bin ich heute Morgen alleine los. Frau und Hund sind für zwei Tage in den Generalstreik getreten! :-)
Ok nach gestern kann ich das vertsehen. Der Hund liegt gerade neben mir und macht nichts anderes als fressen und schlafen! :-)
Kurz vor Baad ging es los. Erst total entspannt auf breitem Schotterweg entlang der Breitach bis Baad und dann immer am Bärguntbach vorbei bis zur Bärgunthütte.
Kurz dahinter begann dann der richtige Anstieg Richtung Widderstein.
Über die Bärgunt-Hochalpe vorbei am Hochalppass ging es zum Einstieg in die Kraxelei hoch zum Großen Widdertsein.
Aber vorher habe ich mir einen Joghurt an der Alpe gegönnt.
Fazit: Wer das verpasst ist selber Schuld! :-)
Der "Weg" hoch zum Gipfel ist nicht ohne aber auch nicht unmöglich. Mit guter Trittsicherheit und alpiner Erfahrung immer gut geh- bzw. kletterbar.
Obwohl mir heute auch einige begenet sind, wo ich mich gefragt habe, wie die wieder runter kommen.
Der Blick von oben ins Tal ist auf jeden Fall einmalig!

Wieder gut unten angekommen ging es weiter Richtung Widdersteinhütte und Gemstelpass. Auch das ein Teilstück der Via Alpina und damit ist die Panoramaaussicht ein Teil des Weges.
Vom Gemstelpass zum Teil über Geröll runter zur Oberen
Gemstelhütte und weiter auf steinigem Pfad durchs Gemsteltal zur Hinteren Gemstelalpe. Der Rest des Weges verläuft über einen Forstweg an der Gemstel entlang runter bis zur Breitach.
Nach der ganzen Kraxelei eine Wohltat!:-)

Fiderescharte

Gestern sind wir dem Kleinwalsertal mal fremd gegangen.
Wir sind zur Talstation der Fellhornbahn gefahren und von dort losgewandert. Ziel war die Fiderescharte.
Von der Station ging es direkt auf schmalem Pfad erst gemütlich, kurze Zeit später dann steil hoch. Immer das Rauschen vom Warmertsgrundbach im Ohr.
An einer Hütte links haltend und weiter leicht Berg auf  bis zu einer Asfaltstraße.
Kurze Zeit später endete diese in einem Fahrweg und der dann in einem Pfad hoch zum Kuhgund.
Hier war dann merklich mehr Verkehr, da man auch von der Fellhornbahn und der Kanzelwandbahn hier hin kommt. Aber es hielt sich noch in Grenzen.
Weiter über die Alpe ging es dann zum Fiderepass und zur Fiderepasshütte.
Die Mittagspause in der Hütte gestalltet sich recht kurz, denn hier oben wehte ein ziemlich kalter Wind und uns war es trotz Jacken nicht wirklich warm. Aber die Linsensuppe mit Hauswurst war es auf jeden Fall wert.
Dannach ein kurzes Stück zurück und die letzten 150 Höhenmeter hoch zur Fiderescharte.
Auf dem Weg dahin begenete uns eine Truppe Bergläufer und Bergläuferinnen (politisch korrekt?) die uns schon im Anstieg überholt hatten. Jetzt kamen sie  aber  leichtfüssig den Berg runter als gäbe es kein Geröll! Astrein! :-)
Auf der Fiderescharte hat man dann einen fantastischen Blick auf die Hütte mit Oberstdorfer Hammerspitze und die allgäuer Alpen.

Unweit beginnt der Mindelheimer Klettersteig, aber wir machten uns auf den Abstieg Richtung Krummbacher Höhenweg und der Via Alpina.
Am Abzweig zur Mindelheimer Hütte bogen wir links auf die Via Alpina.
Im leichten auf und ab ging es, immer mit tollem Panorama Richtung Birgsau.
Kurz hinter der Vorderen Taufersbergalpe war dann Schluss mit gemütlich! Die letzten 750 Höhenmeter wollten auf  etwas mehr als 3,5 Kilometern vernichtet werden.
Die 2 Kilometer zur Talstation waren echte Entspannung! :-)
Nach knapp 21 Kilometern und 1500 Höhenmetern hatten wir alle genug! :-)

Donnerstag, 20. August 2015

Mahdtal-Gottesackerscharte

Die Tour wollte ich eigentlich im vergangenen schon gelaufen sein, da war es aber so heiss, dass der Hund irgendwann streikte!
Also stand heute der zweite versuch an. Nach denm der gestrige Tag komplett ins Wasser gefallen war lies sich der heutige Tag gut an. Zum Wandern genau richtig temperiert und trocken!
Bei dieser Tour muss man wissen, dass sich das Mahdtal im Sommer richtig aufheizen kann und es auf der gesamten Runde keine Einkehrmöglichkeit gibt. 
Von Riezlern ging es erst mal runter zur Breitach und dann den Schwarzwasserbach rauf bis zum Mahdtalhaus. Die nächsten Kilometer bis zur Höflealpe sind recht langweilig, aber kaum hat man die Alpe hinter sich gelassen beginnt der schöne Aufstieg zum Windecksattel. Es geht auf einem Pfad durch den Wald bis zum  Hölloch und weiter zur Mahdalpe.Von hier kann man schon den Windecksattel sehen und wandert duch eine offen Weidelandschaft.
Zur Torkopfscharte gelangt man auf einfachen Pfaden und durch einen kleinen Talkessel der zur Rast einlädt. Der weitere Weg zur Gottesackerscharte ist bedeutend steiler aber der Blick von der Scharte auf den Gottesacker lässt alle Anstrengung vergessen. Man ist einfach erschlagen von diesem
Stückchen Erde. Wir hatten hier oben nicht das beste Wetter, immer wieder zogen leichte Nebelbänke rein aber auch so war es ein fantastischer Blick.
Zur Zeit sind die Wegmarkierungen neu gemacht worden und damit gut sichtbar nur an einzelnen Stellen muss man schon genau
hinschauen um sie zu finden.
Bei schlechter Sicht ist das hier oben kein Kindergeburtstag! Eine übersehene Wegmarkierung und man kann schon mal in einem Loch verschwinden. Also immer schön aufpassen!
Der Abstieg von der Gottesackeralpe nach Wäldele zieht sich ganz schön dahin.
 Bei Nässe ist vor
allem der mittlere Teil nicht ohne und verlangt eine gute Trittsicherheit.
Kurz hinter Wäldele treffen wir wieder auf den Schwarzwasserbach und folgen diesem bis zur Naturbrücke.
Hier gehts dann wieder rauf bis nach Riezlern.
Ach so, hab ich ja ganz vergessen! Kurz vor Au fing es doch tatsächlich an zu regnen! Naja, die Natur braucht den Regen! :-)

Kleinwalsertal, 4 Tage Regen

und doch nicht klein zu kriegen. :-)
Die ersten zwei Tage sind wir nur durchs Tal gewandert, weil da war an Berge überhaupt nicht zu denken. Man konnte sie noch nicht mal sehen! Der dritte Tag war dann morgens trocken, sah aber nicht gut aus, so das wir eigentlich wieder durchs Tal wollten. Wir entschieden uns aber kurzfristig um und machten uns auf den Weg Richtung Kanzelwand. Den Pfad über die Riezleralpe und die Gehrenspitz haben wir im letzten Jahr schon gemacht, so entschieden wir uns für die normale Route.
Allerdings war hier richtig Baustelle, so das wir auf einen neu angelegten Wanderpfad ausgewichen sind, der uns an der Zwerenalpe wieder ausspukte.
Schnell eine Buttemilch als Wegzehrung und weiter den Fahrweg rauf bis zur Berghütte Adlerhorst.
Hier entschieden wir uns dann Richtung Kuhgehrensattel zu wandern. Auf matschigen aber immer noch gut begehbaren Pfad ging es erst etwas Berg ab um dann zum Sattel hin wieder anzusteigen. Am Sattel kann man dann auf den/die Kuhgehre  abzweigen. Ein schneller Gipfel! :-) Wir gingen aber direkt weiter zur Inneren Kuhgehrenalpe. Das Wetter sah nicht so aus als wollte es noch lange halten. An der Alpe kurz überlegt einzukehren aber wir sind direkt weiter auf schmalen Pfaden runter nach Mittelberg. Von Mittelberg ging es dann gemütlich Richtung Riezlern.
Kaum in der Wohnung fing es auch schon an zu regnen. Alles richtig gemacht.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Eifel, auf und ab

Frank wollte heute mal antesten wie sich rund 2500 Höhenmeter anfühlen, denn er fährt nächste Woche in die Pyrenäen. :-)
Also die Renner ins Auto geladen und nach Ahrbrück gefahren.
Von Ahrbrück ging es dann, ohne aufwärmen direkt in den Berg nach Lind.
Über Obliers und Liers, an der Ahr vorbei nach Insul und rauf nach Harscheid, Rupperath und Odesheim.
Ab Mutscheid war es dann für Frank Neuland.
Über Marthel und Hümmel ging es nach Wershofen.
Kurzer Tankstop und runter zum Anstieg von Fuschshofen. Hier steht ein Stoppomat.
Man kann die Zeit messen wie lange man braucht um hoch zu fahren und dann später im Netz schauen welchen Platz man gerade belegt. Wer es braucht! Wir sind einfach nur hoch gefahren. :-) Der Eine was schneller der Andere was langsamer! :-)
In einer Schleife nach Rodder und wieder runter zur Ahr um nach Aremberg zu fahren. Auf sehr kleinen Straßen nach Dorsel, Ahrdorf und Hoffeld.
Pomster, Barweiler und Wimbach waren die letzten Orte vor der Zivilisation. In Adenau war es dann mit der Ruhe vorbei. Nur schnell ein stopp beim Bäcker und dann zum finalen
Anstieg Richtung Hohe Acht.
Der Abzweig nach Kesseling wurde gerne genommen, den jetz ging es nur noch Berg ab bis Ahrbrück. Wir hatten zwar zornigen Gegenwind aber der lies sich verschmerzen.
116 Kilometer, 2300 Höhenmeter und 5:09:00 später waren wir fertig! :-)

Mittwoch, 15. Juli 2015

Auf und Nieder immer wieder

war heute das Thema.
Eigentlich sollte unser Auto heute zur Insepktion. Also den Renner ins Auto nach Bonn und die Karre zur Inspektion abgeben. Allerdings unterbreitet mir die nette Dame von der Serviceannahme den Vorschlag im nächsten Jahr nochmal vorbei zu kommen. Weil? Na, ich habe halt noch 10000 Kilometer Zeit bis zur Inspektion! :-) Macht der Gewohnheit! :-)
Also hab ich das Rennrad wieder eingepackt und bin zum Telekomcampus gefahren um diese Runde unter die Reifen zu nehmen.
Mit ganz kleinen Änderungen meinerseits, war das eine gute Entscheidung.
Landschaftlich ein Highlight und ein ewiges Auf und Ab.
Kaum ist man eine Abfahrt mit knapp 80 Sachen runter gefahren kommt auf der anderen Seite eine Steigung die dich in kürzester Zeit so abbremst, dass Du gerade noch zweistellig unterwegs bist.
Bis Ittenbach war es eine harmonische Runde. Dann kam die Mur von Ittenbach!:-)
Ich bin eigentlich jemand, der alles im Sitzen fährt, aber hier war irgendwann schluss, zumidest mit 39/23.
Es wurde so steil, dass ich nur noch im Wiegetritt fahren konnte und das auch nur mit Mühe und Not und einer Herzfrequenz von 185.
Kurz vor der Margarethenhöhe  wurde es wieder flacher. Auf der anschließenden Abfahrt habe ich dann den Abzweig zum Einkehrhaus verpasst. Ich konnte nicht so schnell bremsen! :-) Rumgedreht und nochmal zäh Berg hoch.
Am Kloster Heisterbach vorbei und dann den letzten Anstieg nach Vinxel hoch. Von hier ging es dann entspannt zurück zum Campus.
Das war eine Runde für Leute die eine gewisse Leidensfähigkeit an den Tag legen können und die der Meinung sind Rennrad fahren sei langweilig. Hier werden sie eines Besseren belehrt.
85 Kilometer und knapp 1700 Höhenmeter in 3:25:00

Mittwoch, 24. Juni 2015

Altenstadt-Landau

So nach ein paar Tagen MTB-Abstinenz war es dann wieder soweit.
Die Mädels wollten zur Burg Landeck und dort Wandern und anschließend nach Landau.
Ich habe die Gunst der Stunde erkannt und bin mit dem MTB los  um von Altenstadt nach Landau zu fahren.
Zuerst ging es durch die Weinberge von Schweigen-Rechtenbach und dann auf Pfaden hoch Richtung Mittelberg und Querrenberg.
Der Abstecher zur  Burgruine Gutenberg war natürlich obligatorisch, auch wenn der Anstieg nicht ohne war. Danach zum Stäffellsbergturm und pfadig runter nach Dörrenbach. Kurzer Abstecher nach Bad Bergzabern und rauf Richtung Eulenkopf und weiter auf zum Teil schlechten Wegen, der ein oder andere Harvester war vor mir da,  zum Steinköpfchen. Spaßig ging es jetz Berg ab nach Gleiszellen-Gleishorbach. Von hier durch die Weinberg und später über Treppen runter zum Anstieg zur Burg Landeck.
Ein schöner Pfad führt hier hoch zur Burg.
Schnell mit den Mädels was gegessen und weiter Richtung Pfalzklinikum und über zahlreiche Serpentinen auf einem Pfad  hoch zur Madenburg.
Nach der Abfahrt ging es dann bis Ibesheim und Landau genussvoll durch die Weinberge.
Am Rathausplatz in Landau haben mich die Mädels wieder eingesammelt. Noch einen Kaffee und mit dem Auto zurück nach Altenstadt. So muss das!
Wie ich schon mal erwähnt hatte, ist die Pfalz ein traumhaftes MTB-Gebiet. Einsame Wälder, traumhafte Wege und so gut wie kein Mensch unterwegs. Zumindest in der Woche.  :-)
48 Kilometer und 1400 Höhenmeter waren für heute erstmal genug!

Montag, 22. Juni 2015

Hauenstein, Schuhe und mehr!

Wir sind ja eigentlich im Elsass, ok 50 Meter hinter der Grenze aber immerhin.
Dennoch sind wir heute nach Hauenstein gefahren. Frau brauchte, na was? Richtig neue Schuhe!
Hattenstein ist das Eldorado aller Schuhkäufer/innen. Hier gibt es quasi nur Schuhgeschäfte und schöne Wanderungen. :-)
Nach dem wir das Wichtige erledigt hatten, konnten wir dann zum schönen Teil des Tages übergehen.
Da es hier schon den ganzen Vormittag geregnet hat, habe ich eine kurz Wanderung ausgesucht.
Am Parkplatz des Hauensteiner Waldschwimmbads geht es pfadig los, rauf zum ersten Sandsteinfelsen, dem Backelstein. Über Treppen gelangt man
auf den Felsen, wo früher einmal eine alte Fliehburg war.
Dann weiter auf Pfaden und naturbelassenen Waldwegen zum Hühnersteinfelsen, den man nur über eine Leiter ersteigen kann. eine grandiose Aussicht belohnt den Aufstieg.
Kurze Zeit später kommen wir dann zum Wanderheim "Dicke Eiche". Ich glaube wenn schönes Wetter ist, ist hier der Bär los. Das sagt zumindest die Anzahl der Außensitzplätze.
Weiter geht es zum Wolfsfelsen,einem imposanten Stück Sandstein, und zum Burghaldenfels der zweiten ehemaligen Fliehburg mit schönem Blick auf Hauenstein.
Hier änderten wir die Strecke etwas ab und steigen durch Felsen und auf steilen Pfaden abwärts, um zum Lanzenfartherfelsen zu kommen.
Auch den kann man nur über eine Leiter besteigen. Von hier geht es nur noch kurz Berg ab wieder zum Schwimmbad.
Alles in allem eine schöne Wanderung, die in einzelnen Abschnitten und bei schlechtem Wetter eine gewisse Trittsicherheit erfordert. Aber für schlechtes Wetter dennoch ideal, weil sie nicht so lang aber doch sehr abwechslungsreich ist.

Samstag, 20. Juni 2015

Wesseling - Weissenburg Tag 6 Weissenburg/Altenstadt

Der letzte Tag! Es regnet!
Aber pünktlich zur Abfahrt hört es auf! Astrein. Aber es ist empfindlich kühl und die Jacke bleibt auch den ganzenTag an. Schafskälte! Ich will Sommer!
Die ersten Kilometer laufen echt prima und entspannt. Fast immer am Bach entlang und zum Teil auf schönen Trails. Bis Schönau geht es nur wellig dahin, aber dann! Der Pfälzer an sich denkt bestimmt: Warum soll ich  eine Serpentine bauen wenn ich es auch gerade haben kann! Hier ging es Richtung Schloßberg, elend lang und steil. Aber dafür war die Abfahrt nach Nothweiler vom Allerfeinsten!
Wieder den Berg hoch gequält ging es runter nach Bobental und von hier Richtung Gemanshof. Hier folgt wieder so ein Anstieg der Kategorie "Braucht man nicht"!
Untergrund, grober Schotter gefühlte 20 % steil und einfach gerade den Berg hoch zum Langenberg. Die anschließend Abfahrt war aber jeden Höhenmeter, den ich mich hochgequält habe wert!
Aus dem Wald raus ging es durch die Weinberge nach Altenstadt.
Ist schon komisch, Neudorf und Altenstadt sind quasi ein Ort. Aber irgendwie ist man schon einen Schritt hinter der Grenze in Frankreich. Kein fließender Übergang sondern abrupt, aber auf beiden Seiten!
51 Kilometer, 1200 Höhenmeter in 3:45 Fahrzeit zeigen, dass die Pfalz kein einfaches MTB-Revier ist, aber dafür ein Gebiet mit 100% Spaßfaktor.
Für mehr Fotos war heute keine Zeit! Entweder hatte ich keine Lust anzuhalten, oder ich war zu schnell unterwegs! :-)
Die gesamte Tour war etwa 410 Kilometer lang und hatte rund 9000 Höhenmeter.
Es war eine abwechlungsreiche Tour durch drei deutsche Mittelgebirge und als Vorbereitung für eine Alpenüberquerung ideal. Nur leider findet die erst nächstes Jahr statt! :-)

Freitag, 19. Juni 2015

Wesseling - Weissenburg Tag 5 Eppenbrunn

Heute hieß es Abschied nehmen von St. Wendel.  Eine MTB-Hochburg,  immerhin gibt's hier 9 ausgeschilderte MTB-Touren aller Schwierigkeitsgerade und wenn ein Ort schon dreimal eine Europameisterschaft im MTB ausgerichtet hat kann man ruhig von "Hochburg" sprechen, dabei habe ich die Marathons jetzt mal unter den Teppich gekehrt.
Die Strecke heute zeichnete sich durch ein ständiges auf und ab aus. Wobei die Anstiege zum Teil extrem steil waren und im letzten Drittel der Strecke auf Anwalt verliefen. Das war kaum zu umgehen ohne heute dreistellig zu werden. Hallo das ist Urlaub!  Dafür waren die Straßen kaum breiter als ein Auto. Begegnungsverkehr mit zwei Autos unmöglich!  Alle paar hundert Meter waren Ausweichbuchten,  nur so ging es.
Es ging aber auch durch stille Bachtäler und auf Pfaden durch dunkle Wälder. An Abwechslung hat es heute nicht gefehlt und begegnet ist mir heute, außerhalb der Orte, kein Mensch. Wenn man hier eine Unfall hat findet man dich irgendwann als Ötzi!  Die Fahrt durch Homburg war der Knaller! Was die Stadtväter und Mütter sich bei der Radwegeplanung gedacht haben weiss kein Mensch, unglaublich.
Alles in allem war das heute eigentlich eine ziemlich ereignislose Etappe. Man kann fast schon Überführungsetappe sagen, aber sowas muss es ja auch geben. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß und trocken war es auch!
Die letzten Kilometer waren dann zum Ausfahren! An einem Bach vorbei schön flach, kam ich direkt am Hotel Kupper im Luftkurort Eppenbrunn raus. Hier war die Rezeption nur von den Zimmerschlüsseln besetzt, die alle ein Namenschild in Form eines kleinen Zeltes hatten. Namen suchen und ab auf's Zimmer. Coole Lösung.
71 Kilometer,  1500 Höhenmeter in 4:40 Fahrzeit waren heute die Eckdaten.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Wesseling - Weissenburg Tag 4 St. Wendel

Es musste ja so kommen. Es regnete Bindfäden als ich zum Frühstück ging. Ich zögerte meinen Start so lange raus wie es ging aber es wurde nicht besser,  eher schlimmer. Also die Regenpelle an und los ging es rauf zum Erbeskopf. Knapp 300 Höhenmeter weiter oben, von innen und außen nass bewunderte ich die hier aufgestellten Plastiken im Nebel und fuhr so schnell wie's ging runter. Auf nassen Wurzeln und aufgeweichtem Untergrund nicht ganz einfach,  aber sehr spassig.
Was mir heute so auffiel? Ich fuhr fast alle Singeltrails hoch statt runter. Irgendwas lief da verkehrt.
Bei Kilometer 25, dem Ort Eisen wo die Harten herkommen, hörte es auf zu regnen. Ich war schon versucht die Pelle auszuziehen,  als es wieder anfing zu schütten.
Zum Glück kam jetzt ein Abschnitt mit mehr Asfalt und das ist bei Regen nicht zu verachten. Es ging jetzt im leichten auf und ab Richtung Bostalsee. Touristisch höchst erschlossen,  aber bei dem Wetter war ich hier alleine. Die nachfolgenden asfaltierten Wirtschaftswege waren ein Traum. Auch bei Regen! Der Weg führte mich jetzt auf den Falkenberg und ich war froh nicht die Abkürzung genommen zu haben,  denn von hier oben hatte man einen tollen Ausblick mit einem fantastischen Licht. Jeder Höhenmeter hier hoch war es Wert!
Nachfolgend nahm ich gefühlt jeden Berg mit der hier so in der Gegend rum stand.
Vor Oberkirchen gab es einen schönen Trail der mich Richtung Füsselberg führte. Natürlich Berg hoch.  Nach Oberkirchen lief es dann etwas geschmeidiger und kurz vor Hoof gab es dann noch einen flowigen Trail Berg ab
Der letzte Anstieg führte Richtung Schleifstein,  dann ins Tiefenbachtal und Richtung Kurklinik. Der Trail spuckte mich direkt am Hotel Kurschlösschen aus.
Schnell das Rad und mich grob gesäubert, die ungläubigen Blicke als ich an mir, mit der Gießkanne eine Grobreinigung durchführte waren genial, und ab unter die Dusche.
73 Kilometer und 1500 Höhenmeter in 4:55 haben ihren Tribut an Mensch und Maschine gefordert.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Wesseling - Weissenburg Tag 3 Deuselbach

So habe ich mir das vorgestellt. Blauer Himmel und schon angenehme Temperaturen beim los fahren.
Und es ging direkt zur Sache.  Der Lieserpfad bis Wittlich stand auf dem Ersten Abschnitt im Programm. 15 Kilometer mit einigen Passagen wo an fahren nicht zu denken war. Zumindest für mich. Aber hier habe ich festgestellt, dass ich eher ein Fahrer bin und kein Schieber oder Träger. Ich hasse es! Zum Glück waren es immer nur kurze Stücke. Ab Kilometer 15 war dann die Plackerei zu Ende und bis auf eine Schulterkontakt mit einer Felsnase auch ohne nennenswerte Vorkommnisse. Jetzt lief es mehr oder weniger geschmeidig Richtung Wittlich.
Jetzt frage ich mal was:
Wann ist die beste Zeit einen Weinberg hoch zu fahren? Genau! Mittags in der prallen Sonne, und das habe ich auch so gemacht! Total bescheuert, aber nicht zu ändern. Es war nicht viel aber mir hats gereicht.
Danach ging es auf bekannten Wegen nach Bernkastel-Kues und über den Moselsteig (er lässt mich einfach nicht los) nach Monzelfeld. Die Abfahrt die dann kam war echt genial, nur der folgend Anstieg Richtung Elzerath war echt böse! Nicht besonders steil aber dafür lang und kräfteraubend. Die an der Mosel gegessene Kartoffelsuppe tat hier gut.
Danach musste ich mich mal kurz als Pfadfinder betätigen. Wo eigentlich Wege sein sollen war nur Gebüsch. Aber wo ein Navi da ist auch ein Weg. 
Jetzt ging es erst auf den Hunsrückhöhen dahin und dann die erkämpften Höhenmeter mit viel Schwung wieder runter. Den Saar-Hunsrück Steig habe ich für meine Zwecke auch mal kurz missbraucht um dann auf einer ausgeschilderten MTB-Strecke Richtung Deuselbach zu fahren. Natürlich waren die letzten Kilometer auch nur Berg auf,  was sonst.
Das Hotel Zum Erbeskopf liegt am Ende des Dorfes. Ganz oben! 
76 Kilometer und knapp 2000 Höhenmeter in 5:30 reiner Fahrtrageschiebezeit!